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Traumreiseziele in der Türkei

Die Türkei ist ein sehr großes Land mit unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten. Eine Auswahl der größten landschaftlichen und kulturellen Schätze der Türkei stellen wir Ihnen nachfolgend geordnet nach den sieben Regionen Marmarameer, Schwarzmeerküste, Ägäisküste, Mittelmeer, Südosttürkei, Zentralanatolien und Osttürkei vor.

Lassen Sie sich daher für Ihre nächste Reise inspirieren, auch wenn Sie dabei feststellen werden, dass ein Urlaub in der Türkei bei weitem nicht ausreicht, auch nur die wichtigsten Orte zu besuchen. Aufgrund der hervorragenden Infrastruktur lassen sich verschiedene benachbarte Regionen aber sehr gut miteinander kombinieren.

Wenn Sie Fragen dazu haben, sind wir gerne für Sie da: info@cycleturkey.bike.

RUND UM DAS MARMARAMEER

Das Marmarameer ist vom europäischen und asiatischen Teil der Türkei eingeschlossen. Im Norden ist es über den Bosporus mit dem Schwarzen Meer verbunden und im Süden durch die Dardanellen Meerenge mit der Ägäis. Als Reiseziel taucht das Marmarameer kaum in Reisekatalogen auf. Dabei sind die kleinen Inseln, Buchten und Sandstrände des Meeres eine perfekte Ergänzung zum Sightseeing in Istanbul.

Galatabrücke und Moschee in Istanbul

Istanbul

Istanbul ist aufregend, modern und unglaublich traditionsreich zugleich. Ob jahrhundertealte Paläste, Minarette und Kirchtürme, quirlige Bazare oder pulsierende Nachtclubs – in der Weltstadt am Bosporus kommt jeder auf seinen Geschmack.

 

Bosphprus im Marmarameer

Die Marmara-Inseln

Im südlichen Marmarameer gibt es insgesamt 12 Inseln, zu denen auch die sieben Prinzeninseln zählen. Marmara, Avsar und Pasilimani sind die größten Inseln. Daneben gibt es noch Inlik, Koyun, Mamali, Hasir, Pale, Fener, Asmali und zwei kleine Inseln in der Pasalimani Bucht. Die Inseln gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen der Istanbuler Stadtbevölkerung und sind ein ideales Tagesziel für alle, die sich nach Natur und Ruhe sehnen.

Moschee von Edirne

Edirne

Edirne ist neben dem europäischen Teil von Istanbul die größte Stadt auf der europäischen Seite der Türkei und liegt in der Region Thrakien.  Die zum UNESCO Welterbe gehörende Selimiye Moschee im Zentrum von Edirne ist das Meisterwerk des berühmten Architekten Mimar Sinan.

 

Kuppel der Grünen Moschee in Bursa

Bursa

Die UNESCO-Weltkulturerbe Stadt gilt als Geburtsstätte des osmanischen Reiches. In Bursa befinden sich das grüne Mausoleum und die grüne Moschee. Sie sind zusammen die Wahrzeichen der Stadt. Die große Moschee von Bursa aus 1399 ist gleichzeitig eines der wichtigsten Kalligrafie Museen der Türkei.  Der bithynische Olymp, der heutige Berg Uludag (2500 Meter hoch), ist eines der besten Skizentren der Türkei. Dank dieses erloschenen Vulkans befinden sich im Raum Bursa gibt es zahlreiche Kurorte und Thermalanlagen.

Ausgrabungen in Nikäa

Iznik – Das antike Nikäa

Aus Iznik stammen die berühmten blauen Kacheln in der Blauen Moschee in Istanbul. Die Stadt ist auch heute noch einer der wichtigsten Orte mit Keramikproduktion in der Türkei herstellen. Bis zum Mittelalter war Iznik unter dem Namen Nikäa bekannt. Iznik war eine der ersten Hauptstädte der frühen Osmanischen Reichs und ist kirchengeschichtlich bedeutend, denn 325 n. Chr. wurde das Konzil von Nikäa von Kaiser Konstantin in der Stadt einberufen.

hölzernes Pferd im antiken Troja

Die Ruinen von Troja

Die antike Stadt Troja, eine der bekanntesten antiken Städte der Welt mit ihrer jahrtausendealten Geschichte, liegt an den asiatischen Ufern der Dardanellen, am Fuße des Berges Ida. Homers Epen, die Ilias und die Odyssee, haben die Stadt weltberühmt gemacht. Die Ruinen sind definitiv eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Türkei.

Denkmal in Gallipoli

Gallipoli

Die europäische Seite der Dardanellen-Meerenge wird durch die Halbinsel Gallipoli gebildet. Sie hat für die Türkei eine ganz besondere Bedeutung. Während der Dardanellen-Schlacht im I. Weltkrieg haben Briten, Franzosen, Australier und Neuseeländer vergeblich versucht die Halbinsel und die Dardanellen-Meerenge zu erobern, um nach Istanbul zu gelangen. In Gallipoli gibt es ein Denkmal, das an die über 250.000 gefallenen Soldaten auf beiden Seiten erinnert.

Naturschutzgebiet Igneada

Naturschutzgebiet von Igneada

Für Naturfreunde ist „Igneada“ ein Paradies mit seinen dichten Wäldern, Seen und einem unendlichen Strand. Angesichts dieser Vielfalt ist die Waldregion mit einer Küstenlänge von beinahe 33 km seit 1997  Nationalpark. Longoz-Wälder sind seltene Ökosysteme, die nur bei reichen Wasservorkommen fortbestehen können. Die Longoz-Wälder stehen im Winter und im Frühjahr unter Wasser, daher kann man während dieser Jahreszeiten mit einem Kanu durch die Wälder paddeln – ein unvergessliches Erlebnis!

DIE SCHWARZMEERKÜSTE

Die türkische Schwarzmeerküste ist das ideale Reiseziel für Urlauber, die Erholung in schöner, vielfältiger Natur suchen. Eine einzigartige Landschaft erstreckt sich von der dunkelblauen See über dicht bewaldete Berghänge hinauf auf Hochgebirgsalmen in 3.000 m Höhe. An den pontischen Gebirgsausläufern bestimmen Urwälder, Rhododendron und Wasserfälle das Bild. In den Höhenlagen kommt der vulkanische Ursprung zum Vorschein: Zwischen den Gletschern wandert man auf Lavaschotter aus Granit. Mittelmeermüde İstanbuler ziehen hier mit Rucksäcken die Berge hinauf zu Almhütten oder suchen in byzantinischen Kirchen und georgischen Klöstern nach Spuren der jahrtausendealten Vergangenheit. 

Hamsilos Fjord bei Sinop

Sinop

Sinop ist die Heimatstadt von Diogenes. Eine kleine Stadt  am Schwarzen Meer, die malerisch auf der großen Halbinsel Boztepe an der nördlichsten Spitze der Türkei liegt. Man sagt, sie habe den schönsten natürlichen Hafen an dieser Küste. Bunte Fischerboote mit traditionellen Holzschnitzereien stehen sanft schaukelnd vor der Kulisse der direkt ins Meer abfallenden saftig-grünen Berge. Nicht weit entfernt durchschneidet der Hamsilos-Fjord, der einzige in der Türkei, die Landschaft.

Hagia Sofia in Trabzon

Trabzon

Trabzon ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz an der Schwarzmeerküste. Zwischen 1204 und 1461 war Trabzon die Hauptstadt des Kaiserreichs Trapezunt. Aus dieser Zeit stammen die meisten Sehenswürdigkeiten, wie die Festung oder die Hagia Sophia in Trabzon und weitere Bauwerke in der Innenstadt. Außerhalb von Trabzon finden Sie das Sumela Kloster, das zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in der Türkei zählt, und den kleinen See Uzungöl.

Sumela Kloster

Sumela Kloster

Etwa 62 Kilometer südlich von Trabzon im Altindere-Nationalpark ragt in rund 250 Meter Höhe das Sumela-Kloster an einer steilen Felswand empor. Nur vom gegenüberliegenden Berg kann man das wie ein Adlerhorst gebaute Kloster in voller Größe bewundern. Der Legende nach entstand das Kloster im 5. Jahrhundert durch zwei griechische Mönche (Barnabas und Sophronios) in der Absicht, ein Kloster für eine vom Evangelisten Lukas gemalte Marienikone zu bauen. Nach dem Tod der beiden Mönche wurde Sumela ein Pilgerort.

Altstadt von Safranbolu

Safranbolu

Safranbolu ist eine alte Handelsstadt an der Seidenstraße zwischen Istanbul und Ankara. Die gesamte Stadt gehört mit ihren Hunderten renovierten Häusern zum UNESCO Welterbe. Eingebettet in eine Landschaft von überwältigender Schönheit stehen die mehr als 800 alten Häuser von Safranbolu. Die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Wie der Name schon vermuten lässt, wurde hier früher mit Safran gehandelt. Das Basarviertel Çarsi bildet das Herz der Stadt. Man nennt diesen Ort auch „Rothenburg der Türkei“.

Altstadt von Amasra

Amasra

Amasra ist ein Hafen- und Badeort an der türkischen Schwarzmeerküste. Die kleine Stadt steht auf einer mit hellenistischen Festungsmauern umgebenen Halbinsel sowie auf einer Insel, die mit einer Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der Sandstrand in der Bucht von Amasra gehört zu den schönsten Badestellen am türkischen Schwarzen Meer.

 

Teeplantage in Rize

Rize

Rize ist die Teehauptstadt der Türkei. Besuchen Sie eine der vielen Teeplantagen in der Stadt, einen Teegarten und verbringen Sie Zeit am Schwarzen Meer. Die georgische Grenze ist von Rize nicht weit entfernt, interessant ist zum Beispiel der Grenzort Hopa oder die gleich hinter der Grenze gelegene Großstadt Batumi.

 

Insel Giresun

Giresun

Die Römer brachten aus der in der Antike genannten Stadt Kerasos, dem heutigen Giresun, den Kirschbaum nach Europa. Vor der Küste von Giresun befindet sich außerdem die kleine Insel Aretias, die der Sage nach die heilige Insel der Amazonen gewesen sein soll. Sie kommt zum Beispiel in den Mythen von Jason und den Argonauten sowie dem Sagenkreis um Herakles vor.

Brücke in Artvin

Artvin

Die im Pontus-Gebirge gelegene Kleinstadt Artvin ist die am nächsten zu Georgien gelegene Stadt an der türkischen Schwarzmeerküste. Die bronzezeitlichen Ruinen und grünen Almen rund um Artvin gehören zu den weniger bekannten Reisezielen der Türkei. Interessant sind hier vor allem der Karagöl Sahara Nationalpark und die georgischen Klöster und Burgen.

SPORTPARADIES ÄGÄISKÜSTE

Die türkische Ägäis bietet nicht nur zahlreiche Orte, die glatt aus einem Bilderbuch entsprungen sein könnten, sondern verspricht auch einen vielfältigen Urlaub. Wunderschöne Buchten, faszinierende antike Stätten, malerische Landschaften – das alles und vieles mehr erwartet Sie an der türkischen Ägäis! Vor allem Wassersport, Tauchen, Wandern und Mountainbiken werden am Ägäischen Meer großgeschrieben.

antikes Theater von Assos

Assos

Am Ufer des Golfs von Edremit, gegenüber der griechischen Insel Lesbos, befindet sich Assos, ein charmantes ägäisches Dorf. Die antike Stadt Assos wurde auf dem Gipfel eines vulkanischen Hügels gegründet und zählte zu den wichtigsten Siedlungen der Antike an der Ägäisküste. Hier lebte einst der griechische Philosoph Aristoteles und unterrichtete in einer Akademie nach platonischem Vorbild. Auf dem Hügel vom Assos thront der Tempel der Athena aus dem 6. Jh. v. Chr.

 

Cunda Insel

Cunda Insel

Nicht weit vom Assos liegt die Cunda Insel, eine typische ägäische Ferienanlage. Auf der Cunda Insel gibt es die schönsten Sonnenuntergänge der Region. Die Restaurants am Hafen und in den Hintergassen sind in ganzen Türkei berühmt. Die Naturschönheiten der Insel faszinieren. Wenn Sie sich nach einem ruhigen und friedlichen Urlaubsort sehen, sind Sie hier genau richtig.

 

Säulen des Apollotempels in Didyma

Kudasi & Didyma

Vor einem dicht mit Zypressen, Ölbäumen und Weinreben bewachsenen Hinterland erstreckt sich mit Kusadasi und Didyma das Herz der türkischen Ägäis. Steile Berge, die schroff ins Meer abfallen, wechseln sich mit langen Sandstränden ab, die zu den feinsten der Türkei zählen. Während Kusadasi einer der ältesten Ferienorte dieses Gebietes ist, der mittlerweile von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird, gibt es entlang der Küste jedoch auch zahlreiche neuere Urlaubszentren, die erst in jüngster Zeit touristisch erschlossen wurden. Historisch interessierte Reisende können sich in dieser Region auf bedeutende Stätten des Altertums, wie Ephesus, Troja oder Pergamon freuen.

Steg in Cesme

Cezme & Izmir

Das Hafenstädtchen Cesme war schon in der Antike für seine heilenden Thermalquellen bekannt. Çeşme könnte romantischer nicht sein. Der aufstrebende Badeort besticht mit wunderschönen Buchten, verträumten Gassen und malerischen Weinberge. Cafés, Restaurants und Bars verleihen dem Ort eine besondere Lebendigkeit, aber auch der beliebte Ilica Beach und der Yachthafen zeichnen den Ort aus. Izmir hingegen ist die drittgrößte Stadt der Türkei und begeistert seine Besucher durch seine idyllische Lage und sein mediterranes Flair. Der Reisende erlebt hier das pulsierende Leben einer türkischen Metropole mit vielen Geschäften, Sehenswürdigkeiten und Museen.

Blick auf Bodrum

Bodrum

Die Halbinsel Bodrum ragt im Südwesten der Ägäis weit ins Meer hinaus. Rund um die gleichnamige Stadt, die als das „Saint Tropez“ der Türkei gilt, liegen eine Reihe attraktiver Ferienorte in einer Kulisse von grünen Hügeln und strahlend blauem Meer. Besonders Wassersportler kommen in diesem Gebiet auf ihre Kosten: von hier aus starten viele zur auf den traditionellen Gulets zur Blauen Reise durch den Golf von Gökova und zu den griechischen Inseln. Attraktives Nachtleben verbindet sich mit Strandurlaub in verträumten Buchten, Aktivitäten, wie Fahrrad fahren und vielen Sehenswürdigkeiten, wie etwa dem preisgekrönten Unterwassermuseum von Bodrum.

Hafen von Marmara

Marmaris

Die weiße Stadt an der ausgedehnten, gleichnamigen Bucht nimmt ihre Besucher sogleich mit ihrem einzigartigen maritimen Flair gefangen. Hier dreht sich alles um das Meer und so wundert es kaum, dass zahlreiche Restaurants fangfrische Spezialitäten auf ihren Karten stehen haben und das Herzstück der Stadt einer der größten und komfortabelsten Yachthäfen der Türkei ist. Wer auf der Suche nach schönen Stränden ist, begibt sich in die kleineren Nachbarorte der Stadt, die allesamt sauberes Wasser und flach abfallende Uferzonen bieten.

Lagune Ölüdeniz

Lykien & Dalaman

Lykien berühmt für seine Felsengräber und antiken Stätten, bildet den südlichsten Zipfel der türkischen Ägäis. Auf engstem Raum, liegen hier gleich mehrere Highlights der Türkei dicht vereint. Schon die Landschaft aus Bergen, Felsbuchten und türkisblauem Meer ist für sich genommen eine Attraktion. Aufgewertet wird sie zusätzlich durch die vielen Ausflugsmöglichkeiten, seien es die Unterwasserstadt Simena, die Felsgräber bei Fethiye oder die Ruinen von Kaunos. An der lykischen Küste findet man zudem die Lagune Ölüdeniz, ein traumhafter Badestrand, vor imposanter Kulisse. Auch Freunde von Natur- und Outdoor-Aktivitäten sind in diesem Gebiet genau richtig: Segel-, Kajak-, Fahrrad- und Trekkingtouren führen durch Naturschutzgebiete und Nationalparks mit seltenen Pflanzen- und Tierarten.

Kalksinterterrassen von Pamukkale

Kalksinterrassen von Pamukkale

Pamukkale bedeutet übersetzt „Baumwollburg“. Den Namen Pamukkale erlangte die Stadt, weil die durch Verdunstung von heißem, kalkhaltigem Thermalwasser entstandenen Ablagerungen wie Watte aussehen. Die Region darf gleich zwei einzigartige Schätze ihr Eigen nennen: Die wunderschönen Kalksteinterrassen, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, sowie das antike Hierapolis (Heilige Stadt) nahe der modernen Stadt Denizli, die als römische Bäderstadt seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

DIE MITTELMEER-REGION – DIE TÜRKISCHE RIVIERA

Die Region Antalya an der Mittelmeerküste ist die beliebteste touristisches und Ferienregion in der Türkei mit vielen guten Gründen. Es gibt eine hervorragende Fluganbindung, herrliches Wetter und einen ausgesprochen entspannten Lebensstil. Hinzu kommt eine große Vielfalt an Dingen, die man sowohl in der belebten Innenstadt Antalyas als auch in den umliegenden Küstenorten unternehmen kann.

Hafen von Antalya

Antalya

Seit Antalyas Gründung vor 2.200 Jahren hat die Stadt viel erlebt. Ihre reiche Geschichte spiegelt sich in den Straßen der Altstadt wieder. Das oberhalb der Klippen gelegene Altstadtviertel Kaleici beherbergt die meisten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt Antalyas. Bauwerke der Römer, Byzantiner, Seldschuken und Osmanen stehen dicht nebeneinander.  Natürlich gibt es auch Einkaufsstraßen, einen Basar, Cafes, Bars und Restaurants.

 

Stadtmauer von Alanya

Alanya

Alanya gehört zu den schönsten Badeorten in der Türkei, tausende Deutsche Auswanderer leben in der Stadt und im gesamten Landkreis stehen interessante Sehenswürdigkeiten. Zu den Highlights in Alanya gehört der Burgberg mit den Ruinen von Korakesion, einer vor 2.500 Jahren gegründeten Stadt. Im Mittelalter war Alanya die Winterresidenz der Rum Seldschuken Sultane.

 

Sonnenuntergang bei Kas

Kas

Kas ist ein sehr individueller Badeort an der lykischen Küste, in der Provinz Antalya. Bis vor einigen Jahrzehnten war Kas nur über schmale Bergwege und mit Schiffen erreichbar. Heute gehört Kas mit seinen Boutique-Hotels und Ferienwohnungen zu den schönsten alternativen Badeorten in der Türkei.

 

Insel mit Burg Kizkalesi

Mersin & Kizkalesi

Mersin ist mit 1,7 Millionen Einwohnern die größte Stadt an der östlichen Mittelmeerküste der Türkei. Die Stadt und die umliegende Provinz entwickeln sich immer mehr zu einem interessanten Reiseziel für einen Strandurlaub im Sommer. Ein Beispiel dafür ist der Badeort Kizkalesi. Mersin ist derzeit auch die wichtigste Hafenstadt an der türkischen Südküste.

Moschee in Iskenderun

Iskenderun

Das von Alexander dem Großen in der heutigen Provinz Hatay in Ostanatolien gegründete Iskenderun „Alexandretta“ gehörte in der Antike lange zu den größten Städten am östlichen Mittelmeer. Interessant sind in Iskenderun vor allem die Innenstadt und die vielen archäologischen Ausgrabungsstätten in der Umgebung.

 

Pegasus Mosaik in Antakya

Antakya – Das antike Antiochia

Antiochia ist der Name, den Antakya in der Antike trug. Die Stadt gehörte im Römischen Reich und noch viele Jahrhunderte später zu den wichtigsten Handelsstädten am Mittelmeer. Die Ruinen der antiken Metropole sind in der gesamten heutigen Stadt verteilt. Antakya ist heute ein idealer Ort, um die türkische Küche in Ostmittelmeer kennen zu lernen.

 

SÜDOSTTÜRKEI

Die Südosttürkei, die direkt an der syrischen Grenze liegt, gehört kulturell und historisch zu Mesopotamien und ist damit für Archäologie-Freunde von hohem Interesse. Der älteste Kulturstätte der Welt Göbekli Tepe, der berühmte Tempel des Mondgottes Sin und Berg Nimrot mit seinen Kultstätten sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Region. Heute leben hier arabische, kurdische und türkische Muslime, griechisch-orthodoxe, armenische und römisch-katholische Christen sowie jüdische Gemeinden.

Euphrattal bei Adiyaman

Adiyaman

Adiyaman in Ostanatolien ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Grabheiligtum auf dem Berg Nemrut und den türkischen Teil des Euphrattals zu besichtigen. Das Archäologische Museum und die Ruinen der antiken Stadt Perre gehören zusätzlich zu den meistbesuchten Orten in der 200.000 Einwohner Stadt.

Skulpturen in Nemrut Dagi

Nemrut Dagi

Der Nemrut Dagi ist das Grabheiligtum von König Antiochus I. Das Heiligtum ist schon 1987 in die UNECO-Weltkulturerbeliste aufgenommen worden. Das liegt an den imposanten Ausmaßen der gesamten Anlage und ihrer einmaligen Bauweise. Das Grabmal befindet sich auf der Spitze eines 2.150 Meter hohen Berg im Taurusgebirge, direkt oberhalb des Tales, durch das der Euphrat fließt. Auf der Bergspitze ist ein pyramidaler, ungefähr 45 Meter hoher und 150 Meter breiter Schotterhügel aufgeschüttet worden, unter dem sich das Grab von Antiochus befindet.

Ausgrabungsstätte Göbekli Tepe

Sanliurfa

Sanliurfa hat eine ganze Reihe einzigartiger Monumente im Angebot! Dazu gehört mit der 12.000 Jahre alten Ausgrabungsstätte Göbekli Tepe der älteste Tempel der Menschheitsgeschichte. Das Dorf Harran und dem Balikli Göl in der Innenstadt von Sanliurfa sollten Sie ebenfalls auch nicht verpassen. Die Höhle in der Abraham „Ibrahim“ aus der Tora, Bibel und dem Koran geboren worden sein soll steht kurz außerhalb der Innenstadt. Sie ist die fünftheiligste Stätte im Islam.

Zitadelle von Mardin

Mardin

Mardin in Südostanatolien ist eine der Städte, deren Architektur am ehesten an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnern. Die Häuser mit ihren flachen Dächern und Türmen stehen auf einem Hügel, von dem Sie weit auf die flachen Ebenen von Mesopotamien schauen können. Zu den Sehenswürdigkeiten von Mardin gehören die Altstadthäuser, Moscheen, Medresen, Klöster, Kirchen und die Zitadelle auf der Hügelspitze.

türkisches Essen in Gaziantep

Gaziantep

Gaziantep ist zusammen mit Istanbul die kulinarische Hauptstadt der Türkei. In der Millionenstadt verbindet sich die türkische Küche mit den Gerichten aus der Levante und hat dadurch für viele regionale Spezialitäten gesorgt. Zu Gazianteps bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören das Zeugma Museum, die seldschukische Zitadelle in der Altstadt und die Küche der Region.

ZENTRALANATOLIEN – DAS HERZ DER TÜRKEI

Das im Norden an die Schwarzmeerregion, im Osten an Ostanatolien, im Süden an die Mittelmeerregion und im Westen an die Ägäische Region grenzende Zentralanatolien stellt die geographische Mitte der Republik Türkei dar. Landschaftlich ist Zentralanatolien neben einigen bewaldeten Mittelgebirgszügen, dem Taurus-Gebirge im Südteil sowie den Tuffstein-Landschaften von Kappadokien vor allem durch trockene Steppengebiete der inneranatolischen Hochebene geprägt. Diese Region kann auf eine wechselvolle Vergangenheit im Zusammenhang mit von Phrygern, Hethitern, Galatern, Römern, Byzantinern, Arabern und Seldschuken sowie schließlich Osmanen stehenden Umbrüchen und Kontinuitäten zurückblicken.

Burg in Ankara

Ankara

In Ankara, der Hauptstadt der Türkei, treffen die Welten aufeinander – die Moderne der Metropole trifft auf traditionelle, keltische Fundamente. Ankara blickt auf eine weitreichende Geschichte. Überreste, Kunst und Kultur der zahlreichen Völker werden im Museum für anatolische Zivilisationen ausgestellt. Das Atatürk Museum zählt zu den schönsten Gebäuden der Stadt und vereint alter mit neuer Architektur auf eindrucksvolle Weise. Der Burg von Ankara, die sich mächtig über der Stadt erhebt und auf Vulkangestein errichtet wurde, bietet einen wunderschönen Ausblick auf Ankara. Innerhalb der Burgmauer findet man alte türkische Häuser, die liebevoll restauriert wurden und heute als Galerien und gemütliche Restaurants dienen.

Moschee in Konya

Konya und Çatalhöyük: Derwische und Jungsteinzeit

Die bereits in vorchristlicher Zeit besiedelte Stadt Konya war im Mittelalter Residenz der mächtigen Rum-Seldschuken-Sultane. Der im 13. Jahrhundert wirkende islamische Mystiker Dschalal ad-Din Muhammad Rumi, auf den der bekannte Mevlevi-Derwisch-Orden zurückgeht, hat hier seine letzte Ruhe gefunden. Sein Mausoleum gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Etwa 50 km südöstlich der Stadt lädt die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Ausgrabungsstelle Çatalhöyük zu authentischen Einblicken in den Siedlungsalltag jungsteinzeitlicher Anatolier ein. Hier lebten bereits vor über 9000 Jahren mehrere tausend Menschen in einer Großsiedlung zusammen.

Schiff im Freizeitpark von Eskisehir

Eskişehir: Lebenswerte Universitätsstadt

Eine der liberalsten Städte der Türkei ist Eskişehir. Umgeben von Bergen und Wäldern, ist die Stadt kulturell von ihren beiden großen Universitäten geprägt. Die für ihre Meerschaum-Tradition (Sepiolith = „Stein von Eskişehir“) bekannte Großstadt kann mit hervorragenden kulturellen Angeboten wie Opern-Aufführungen, Konzerten und dem alljährlichen „Internationalen Eskişehir Festival“ sowie dem Erlebnispark „Kent Park“ punkten. Die Entscheidung, dem wachsenden Verkehrsdruck nicht – wie sonst in der Türkei üblich – durch Straßenneubauten, sondern durch Sperrung von Innenstadtbereichen für den Autoverkehr zu begegnen, hat eine überaus angenehme Flanieratmosphäre in der Stadt geschaffen.

Gölü Salzsee

Tüz Gölü: Salzsee

Eine geologische Besonderheit stellt auch der Tuz Gölü (Salzsee) dar, der sich mit 100 km Länge und 50 km Breite auf über 1500 qkm zwischen Ankara, Aksaray und Konya hinzieht. Der abflusslose See im Trockenland hat einen Salzgehalt von über 32 %. Er weist damit eine ähnliche Salzkonzentration wie das Tote Meer auf. Die Anwohner haben sich diese Sonderheit zunutze gemacht: Mehr als zwei Drittel des in der Türkei verbrauchten Speisesalzes stammen vom Tüz Gölü. Der See ist eine beliebte Adresse für Besucher, die hier ihre Atemwegserkrankungen in der salzhaltigen Luft in einer der zahlreichen Kur-Einrichtungen kurieren möchten.

Feenkamine in Kappadokien

Kappadokien, UNESCO-Weltkulturerbe und Märchenland

Pilze, Kamine und Zipfelmützen aus Stein, in denen der Legende nach Feen hausten – die Vulkanlandschaft Kappadokien in der Türkei ist ein bizarrer Anblick. Zwei aktive Vulkane haben die Gegend vor 50 Millionen Jahren mit einer dicken Lavaschicht bedeckt – erkaltet ergab das eine Mischung aus Basalt, Asche und Sand. Die Masse hat sich im Laufe der Jahre zu Tuff verfestigt, einem weichen Gestein. So konnten Wind und Wasser daraus die abstrakte Landschaft formen. In der Bronzezeit haben Menschen angefangen, in den weichen Stein Höhlen zu graben – das war der Beginn der wohl seltsamsten Wohnsiedlung der Erde. Im 4. Jahrhundert siedelten sich dann die ersten Christen an. Bis zum 11. Jahrhundert haben sie etwa 3000 Kirchen aus dem Stein gehauen.

 

Löwentor in Hattuscha

Hattuscha – Hauptstadt der Hethiter

Von ca. 1600 bis 1200 v. Chr. war Hattuscha die Hauptstadt des hethitischen Reiches, das sich über einen großen Teil Anatoliens und Nordsyriens erstreckte. Auf einem großen Areal finden sich in der Unter- und Oberstadt Ruinen der Stadtmauer und der Tore, von Tempeln und Palästen, aber auch von Vorratslagern, Brunnen und Kultstätten.

OSTTÜRKEI

Im Osten der Türkei gibt es eine unglaubliche Kulturvielfalt in einem historischen Nacheinander, auch Miteinander und meistens Gegeneinander, die über Jahrtausende vom urartäischen bis zum osmanischen Zeitalter andauerte. Dazu großartige und höchst eindrucksvolle Landschaftspanoramen: das Pontus-Gebirge mit dem Ararat, Ishak Pascha Palast und der als „Meer des Ostens“ benannte Van-See, der von hohen Gebirgsketten umgeben ist. Dazu gesellen sich die steppenartige Hochebene und einsame Gebirgstäler in denen sich Dörfer verstecken, wo man heute noch ein traditionell-ländliches Dorfleben findet.

Ishak-Pasha-Palast in Agri

Agri

Der Name der Provinzhauptstadt Agri leitet sich vom Ararat ab, dem mit 5.137m höchsten Berg der Türkei. In der Umgebung von Agri ist insbesondere die Stadt Dogubeyazit mit dem Ishak-Pasha-Palast ein lohnendes Ziel, der ein wirkliches Meisterwerk der osmanischen Palastarchitektur in einer ebenso eindrucksvollen Landschaft ist.    

Moschee in Erzurum

Erzurum

Erzurum ist mit mehr als 800.000 Einwohnern die größte Stadt in Ostanatolien. Im Stadtzentrum können Sie viele Beispiele der seldschukischen und frühen osmanischen Architektur sehen. Dazu gehört zum Beispiel die Cifte Minare Medrese. Die Provinz Erzurum gehört außerdem zu den schönsten Skigebieten in der Türkei.

Brücke in Kars

Kars

Kars ist eine architektonische und kulturell hochinteressante Stadt in der Türkei mit spannenden Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Kars gehörte lange zum russischen Zarenreich, dementsprechend sehen Sie in der Altstadt auch noch Gründerzeithäuser, wie sie eigentlich in Zentraleuropa oder Moskau üblich sind. Nahe Kars stehen außerdem die Ruinen von Ani, der zum UNESCO Welterbe gehörenden Hauptstadt des alten Armeniens aus dem 9. Jahrhundert.

Kirche in Van

Van

Van ist die Stadt am gleichnamigen größten See der Türkei.  Der Van-See ist der größte See Anatoliens mit der Heiligkreuz-Kirche auf der Insel Achtamar – einem Juwel armenischer Architektur – und den urartäischen Festungen in der weiteren Umgebung.